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19.09.2016

Fachkräfte Schweiz: Die Voraussetzung für eine starke Schweizer Wirtschaft

Die Schweiz braucht Fachkräfte. Mit verschiedenen Massnahmen leisten Bund, Kantone und Sozialpartner gemeinsam einen Beitrag zur Mobilisierung ungenutzter Potenziale. Ziel ist es, die inländische Arbeitsmarktnachfrage vermehrt mit in der Schweiz lebenden Arbeits- und Fachkräften abzudecken.

2011 wurde von Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann die Fachkräfteinitiative (FKI) lanciert. Sie hat zum Ziel, die Fachkräftenachfrage vermehrt durch in der Schweiz wohnhafte Personen abzudecken. Die Massnahmen der Fachkräfteinitiative konzentrieren sich auf die Handlungsfelder «Nach- und Höherqualifizierung entsprechend den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes», «Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie», «Schaffung guter Bedingungen zur Erwerbstätigkeit bis zum Rentenalter und darüber hinaus» und «Förderung von Innovationen zur Entschärfung der Fachkräfteknappheit aufgrund höherer Produktivität». Damit aktiviert die Initiative inländische Fachkräftepotenziale, um die Abhängigkeit der Wirtschaft von ausländischen Arbeitskräften bestmöglich zu begrenzen.

 

«Die Nutzung des inländischen Fachkräftepotenzials ist im Interesse der gesamten Gesellschaft. Der Zusammenarbeit zwischen Bund, Kantonen, Sozialpartnern und den Unternehmen kommt dabei eine zentrale Bedeutung zu.»

Johann Schneider-Ammann, Bundespräsident

 

Handlungsfeld 50+

Unsere Gesellschaft altert, und mit ihr die Fachkräfte. Die Schaffung guter Rahmenbedingungen für ältere Arbeitnehmende ist ein Grundpfeiler der modernen Arbeitswelt. Der Anteil der über 50-jährigen Arbeitskräfte wird in der Schweiz immer grösser. Diese Entwicklung rückt die Stellung älterer Arbeitnehmender auf dem Arbeitsmarkt stärker in den Fokus, denn sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Deckung der wachsenden Fachkräftenachfrage.

In den letzten Jahrzehnten hat sich die Lebenserwartung in der Schweiz zwar erhöht. Längere Ausbildungszeiten und Frühpensionierungen haben aber zu einer Verkürzung der Lebensarbeitszeit geführt. In den kommenden Jahren ist mit einer markanten demografischen Alterung der Bevölkerung zu rechnen. Gemäss Bundesamt für Statistik (BFS) ist schon heute jede zweite Person der erwerbstätigen Bevölkerung in der Schweiz über vierzig Jahre alt.

Ältere Arbeitskräfte sind in der Schweiz grundsätzlich sehr gut in den Arbeitsmarkt integriert. Sie sind jedoch einem höheren Langzeitarbeitslosigkeitsrisiko ausgesetzt. Durch eine optimale Erwerbsintegration und Kompetenzerhaltung älterer Arbeitskräfte kann der negative Effekt einer schrumpfenden Zahl junger Arbeitskräfte reduziert werden. Anreize für altersfreundliche Arbeitsbedingungen, der Abbau rechtlicher Hürden sowie die Verbesserung der Arbeitsmarktfähigkeit sollen ältere Fachkräfte länger am Arbeitsleben teilhaben lassen.

 

Expert Service 50+ wurde von der Initiative Fachkräfte Schweiz als erfolgreiches Beispiel zur Förderung von ü50-Fachkräften gewählt.

 

Mehr Informationen zur Initiative Fachkräfte Schweiz

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