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12.05.2017

Auf neuen Wegen zu Expertise

Norman Steck, 63, unterstützte das noch junge Unternehmen Juice Technology AG mehrere Monate als Productmanager mit seiner Expertise. Was als temporäre Unterstützung begann, geht nun mit der Festanstellung in eine neue Phase.

 

Interview mit Norman Steck (Bildmitte), Experte im Pool von Expert Service 50+

 

Herr Steck, wie wurden Sie auf Expert Service 50+ aufmerksam? Was hat Sie dazu bewogen, im Expertenpool mitzumachen?

Anfang 2016 bin ich im Internet auf das Inserat von Expert Service 50+ gestossen. Ich habe umgehend Kontakt mit Ulrich Kunz, der treibenden Kraft von Expert Service 50+, aufgenommen. Herr Kunz erklärte mir die Philosophie dieser Dienstleistung und zeigte mir die Möglichkeiten auf, die mir das grosse Netzwerk von Electrosuisse eröffnen.  Ich war damals während acht Monaten in einer grossen FMEA beschäftigt. Ulrich Kunz konnte mir passend aufs Ende meines Einsatzes einige interessante Firmen und Einsätze präsentieren. Darunter bestand auch die Möglichkeit, für die Juice Technology AG tätig zu werden.

 

Sie sind im Einsatz bei der jungen Firma Juice Technology AG. Sie ist spezialisiert auf Ladetechnik für die Elektromobilität. Was ist Ihre Aufgabe dort? Welche Erfahrungen können Sie einbringen?

Die Juice Technology AG hat mich als Produktmanager engagiert. Das Team ist stark verkaufsorientiert, entwickelt und produziert seine Produkte mit externen Partnern und hat Unterstützung in den technischen Belangen gesucht. Meine Erfahrungen aus der Elektronikentwicklung, dem Normenwesen und von Zulassungen passen da optimal hinein.

 

Was waren für Sie die Highlights im bisherigen Einsatz? Wovon konnten Sie auch selbst profitieren?

Erstes Highlight war natürlich die Probefahrt im firmeneigenen Tesla. Das war auch mein Einstieg in die Elektromobilität. Die ganze Branche befindet sich in einer enormen Dynamik. Die entsprechende Ladetechnologie muss bereitgestellt werden. In Europa ist dies eine spezielle Herausforderung, da jedes Land seine eigenen Steckdosen und Anschlüsse hat. Natürlich ist auch die Normung im Aufbau. Ich konnte sofort im Normengremium des ces bei Electrosuisse Einsitz nehmen, um die Interessen unserer Firma dort direkt zu vertreten.

 

Sie sind 63-jährig, im Einsatz für ein Start-up Unternehmen und mit der Elektromobilität in einer noch jungen Branche tätig. Wie passt das alles zusammen?

Ziemlich gut, denn hier ist viel Knowhow aus der Elektrotechnik gefragt. Gerade die Kombination von Erfahrung und dem noch relativ jungen Aufgabengebiet des Start-up-Unternehmens in der Elektromobilität ist ideal und wirkt sich äusserst positiv auf unsere Entwicklungen aus. Die Themen sind top aktuell und die Aufgaben äusserst interessant. Ich kann mir gut vorstellen, auch nach meiner Pensionierung weiter hier zu arbeiten.

 

Nach rund drei Monaten im temporären Einsatz geht es jetzt in eine Festanstellung – eine Win-Win Situation?

Durchaus. Ich habe viel über das neue Fachgebiet gelernt, fühle mich wohl und kann das Team nachhaltig entlasten.

 

Portrait:

Norman Steck ist 63-jährig, verheiratet und hat zwei Kinder. Er verfügt über eine Ausbildung als Elektroingenieur sowie fachtechnische und betriebswirtschaftliche Weiterbildungen. Er weist Kompetenzen in Analog- & Digitaltechnik, Leistungselektronik, EMV, ESD-Schutz, hermetische Gehäuse,  Reinraumtechnik, Vakuumtechnik, Strahlenschutz, Medizinaltechnik, FMEA, Normen, Zulassungen und Produktsicherheit aus.

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