13.03.2018

Workforce 4.0 Teamwork und Dynamik mit neuen Arbeitsmodellen

Seit 2014 ist die digitale Transformation auch im Bereich der Arbeitsplätze in Gang gekommen. Dies bestätigen verschiedene Studien renommierter Institutionen1). Die Wurzeln liegen in der Organisation unserer Welt in Netzwerken. Die Technologie, insbesondere das Internet, ist der Treiber dafür. Aber es geht künftig um weit mehr als nur Technologie. Es geht um einen nächsten wichtigen Schritt, nämlich um eine neue Denkweise, wie sich «Arbeit» an sich definiert und wie sich sinnstiftende, effiziente Zusammenarbeit organisieren lässt. Es geht also um eine eigentliche Veränderung der DNA von Organisationen und «neue», resp. auch andere Werte als bisher. Ein Paradigma-Wechsel von der bisherigen Denkweise von Systemen hin zu Netzwerken wird gefragt sein. Künftig soll es keine vorgegebenen Rollen und Funktionen mehr geben. Alles wird offen und durchlässig, funktioniert soziotechnisch, nicht hierarchisch und selbst organisierend, ist komplex und heterogen und hat eigene Werte und Normen. Dies sind Erkenntnisse, die schon einige Zeit von Zukunftsforschern zu vernehmen sind. Eine solche Umstellung bedingt jedoch einen echten Kulturwandel in den Unternehmen, da dann hierarchische Strukturen von digital gedachten Organisationskulturen abgelöst werden. Dieser Wandel ist insbesondere eine Management- und Leadership-Herausforderung. Der Umgang mit Daten, Technologien und Prozessen, die Vernetzung von Kompetenzen, Orten und Innovationen sowie die Konvergenz der Märkte spielt dabei eine zentrale Rolle. Auch das Schaffen von Transparenz wird dabei immer wichtiger, um nicht im Chaos zu versinken.

Wertvolle Ressourcen optimal einsetzen

Neue Arbeitsmodelle werden insbesondere deshalb gefragt, um auch den «war for talents» abzufedern, der bedingt durch schwächere Jahrgänge bereits im Gang ist. Doch könnte sich dieser Fachkräftemangel nicht zum eigentlichen «war of experience» entwickeln, wenn Fachwissen und innovative Lösungen gefordert sind? Eine logische Konsequenz besteht darin, dass künftig interdisziplinär zusammengestellte Teams aus Mitgliedern jeden Alters und Kompetenzen in Projekten zusammen arbeiten. Solche Teams organisieren sich selbst, um zeitlich begrenzte Aufgaben zu lösen und Ziele effizient und qualitativ hochstehend zu erreichen. Die Zusammenstellung solcher Teams erfolgt aufgrund der Projektanforderungen und wird deshalb immer wieder neu definiert.

Andere Gewichtung von Werten und Vorstellungen

Digital-Natives treten mit neuen, eigenen Vorstellungen und Werten von Arbeit und Leben auf den Arbeitsmarkt und allmählich auch in Führungspositionen. Der Wunsch nach Sinnhaftigkeit, mehr Flexibilität in den Arbeitszeiten und Freiheit in der Arbeitsgestaltung verschieben die Prioritäten in der Arbeitswelt. Der demografische Wandel und der daraus entstehende Fachkräftemangel verstärkt diese Entwicklung. Der Nachwuchs reicht schon heute nicht mehr aus für alle Bedürfnisse der Unternehmen.

«Neue» Fähigkeiten für die Projektarbeit

Um die Kompetenzen von Projektteams optimal zu nutzen und Projekte erfolgreich umzusetzen, braucht es neben Fachwissen vermehrt auch Soft Skills. Fähigkeiten, wie sich in etwas oder jemanden empathisch hinein zu denken und bestenfalls Neues daraus zu entwickeln, über vorgegebene fachliche oder institutionelle Grenzen hinaus zu gehen und der Wille, verschiedene disziplinäre Denkmuster zu integrieren, sind genauso wichtig wie eine offene, wertschätzende Kommunikation oder die Fähigkeit verschiedensten Möglichkeiten Raum zu geben und dennoch jederzeit fokussiert zu bleiben. Eine kooperative Zusammenarbeit innerhalb der Betriebe und Bereiche, aber auch unter verschiedensten Unternehmen, kann dazu beitragen, innovative Projektideen zu kreieren, vermeintliche Grenzen zu sprengen und ganz neue Möglichkeiten zu schaffen.

Paradoxe Situation in der Branche

Aktuell besteht eine paradoxe Situation in der Elektrotechnik- und Energiebranche. Einerseits herrscht schon heute in bestimmten Bereichen ein Fachkräftemangel, was die betroffenen Unternehmen vor grosse Herausforderungen stellt, um erforderliches Wissen zu finden und Projekte termingerecht zu realisieren. Demgegenüber stehen erfahrene Experten mit einem enormen Potenzial an Know-how und Erfahrungen, die aufgrund ihres Alters jedoch nicht (mehr) für offene Positionen berücksichtigt werden. Diese Situation beweist, wie wichtig es für alle Beteiligten ist, flexibel und offen zu sein gegenüber Anstellungsvarianten und neuen Arbeitsmodellen.

Von Sportlern und Musikern lernen

Es ist schon seit einiger Zeit eine Selbstverständlichkeit, dass Sportler oder Musiker ihre Coaches und Agenten haben, die wichtige Funktionen übernehmen, damit sie sich auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren können. Die Agenten unterstützen auch, objektive Profile von ihren Klienten zu erstellen. Sie erledigen weitere Aufgaben, um die Trefferquote für eine erfolgreiche Zusammenarbeit in Projekten zu erhöhen. Genau diesen Ansatz nutzt Expert Service mit der innovativen Branchenlösung für die Elektrotechnik- und Energiebranche. Als Pionier bietet der Service ein neues Arbeitsmodell. Dass dieses Modell funktioniert, haben verschiedenste Einsätze der Experten aus dem Pool von Expert Service bereits bewiesen. Das Feedback von Arbeitgebern wie Arbeitnehmern ist sehr positiv. Firmen finden diejenigen Kompetenzen – und oftmals noch weitere –  die sie für Ihre Projekte benötigen. Auch sind die Kosten klar und transparent, ohne in weiteren Headcount zu investieren. Die Experten ihrerseits sind bereit, ihr Wissen und ihre Passion in die Projekte einzubringen. Dies schafft einen klaren, berechenbaren Rahmen für konstruktive Projektarbeit. Expert Service bietet die Plattform, damit sich die Beteiligten schnell und unkompliziert für die Projektdauer (oder länger) finden. Es gibt kaum Reibungsverlust und die Kräfte können dort eingesetzt werden, wo sie gefordert sind. Es wird in Zukunft noch wichtiger und von grossem Vorteil sein, sich gekonnt zu vernetzen und sich rechtzeitig auf neue Arbeitsmodelle einzustellen. Ko

Weitere Informationen:
www.expertservice50.ch

1)  Quellen: GDI-Studien für Swissstaffing und Vortrag Dr. A. Belliger, pädagogische Hochschule Luzern

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